Buch des Monats ist ein besonderes, ein herausragendes Buch, das mich ganz fasziniert hat.
Unabhängig von Erscheinungsjahr oder der Kategorie kommen auf diese Liste nur Bücher, auf die ich ein bisschen mehr stolz bin, in meinem Blog vorstellen zu dürfen.
Eine Seite meines Blogs ohne Aufforderung zum Abonnieren meines Newsletters, keine Möglichkeit sich meinen Social Medias anzuschließen – hier geht es nur um das Buch!
Das heißt aber nicht, dass die anderen Bücher qualitativ nicht genauso gut sind! Ich muss aber eine Auswahl treffen und pro Jahr können es nur 12 sein.
Buch des Monats Dezember 2024

„Victoria“ ist eines der schönsten Bücher über die Liebe, das innigste aller Gefühle, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Victoria und Johannes, zwei Kinder, die in den Wäldern Norwegens aufwachsen, verlieben sich ineinander, doch das Schicksal verhindert, dass sie zusammen glücklich werden.
Buch des Monats November 2024

Mit ihrem Debütroman „Gruber geht“ ist Doris Knecht eine herrliche Persiflage auf jenen Typ Mann, den man milde gesagt als Draufgänger bezeichnen könnte, gelungen. Eingefleischten Feministinnen ohne gehörige Portion Humor und eher biederen Literaturanhängern kann ich den Roman nicht wirklich empfehlen, allen andere garantiert er hingegen höchst amüsanten Lesespaß.
Buch des Monats Oktober 2024
Victor Lovato verpackt eine todernste Geschichte in einen nicht alltäglichen Erzählton und präsentiert mit Honey einen Roman über eine extravagante, Frau, die nach jahrzehnter langer Abwesenheit und einem erfolgreichen Leben in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Es ist eine knallharte Abrechnung mit ihrem Leben, ihrer Familie und dem Älterwerden, nach amerikanischer Manier, inklusive italo-amerikanischem Mafiaklischee.
Zur Buchempfehlung (folgt)
Buch des Monats September 2024 – kein Buch des Monats
Buch des Monats August 2024

„Brennende Felder“ von Reinhard Kaiser-Mühlecker ist das 3. Buch der Trilogie der Familie Fischer aus dem österreichischen Rosental. In der Darstellung Luisas Lebens, der Protagonistin dieses Romans, vermag der Autor die vielen Farben und Phasen einer komplexen Person mit affektiver Störung zu zeichnen. Ein Roman, der voll und ganz überzeugt.
Buch des Monats Juli 2024

Der Roman ist eine intensive Leseerfahrung und ein literarischer Genuss!. Exzellent geschrieben, fesselnd und gleichzeitig erschütternd, blicke ich in den letzten Lebensabschnitt der Dora Frenhofer und bin fasziniert von ihrer Imagination und gleichzeitig ernüchtert traurig über das Ende.
Buch des Monats Juni 2024

„Maifliegenzeit“ von Matthias Jügler beschäftigt sich mit der staatlich organisierten Säuglingsentführung in der ehemaligen DDR. Ein schweres Thema, das in einer Atmosphäre der Hoffnung unglaublich einfühlsam geschrieben ist.
Der Tod eines Neugeborenen gehört zu den Dingen, die am äußersten Rand unserer Vorstellungskraft liegen.
Buch des Monats Mai 2024

„Trophäe“ von Gaea Schoeters ist ein Jahreslesehighlight. Die Autorin, die niemals afrikanischen Boden betreten hat, nimmt die Großwildjagd in Afrika als Vorwand, um ein Leben zu präsentieren, das in keinem Punkt mit westlicher Denkweise gefühlt oder verstanden werden kann. Hunter als überlegener Weißer wird zum Spielball der afrikanischen Mächte.
Buch des Monats April 2024

In „Bei Regen in einem Teich schwimmen“ präsentiert George Saunders anhand sieben Kurzgeschichten wie man von den russischen Meistern lesen, schreiben und leben lernen kann. Das tiefgründige Verständnis für Literatur, das George Saunders in seinem Buch vermittelt, ist von großem Wert für alle, die, wie ich, Literatur lieben.
Buch des Monats März 2024

Es ist die Geschichte der großen Rosalind Franklin, die ihr Leben der Naturwissenschaften gewidmet und durch ihre brillanten Fähigkeiten bedeutend zur Entdeckung der DNA beigetragen hat. Es ist ihrer Freundin Anne Sayre zu verdanken, dass die Nachwelt davon erfährt und die Wahrheit über die Nobelpreisträger Watson, Crick und Wilkins bekannt geworden ist.
Buch des Monats Februar 2024

Ein sehr gelungener Roman über die Wirrungen und Irrungen einer Ehe. „Ein verrücktes Durcheinander, von dem die Autorin genüsslich erzählt, heiter, detailfreudig, fast sinnlich miterlebbar.“ wie es Jutta Duhm-Heitzmann in ihrer Rezension ausdrückt. Der Roman bietet gute Unterhaltung und gleichzeitig gute Literatur – viel Spaß beim Lesen!
Buch des Monats Januar 2024

„Muna“ ist ein besonderer Roman. Durch die Ich-Erzählerin Muna erlebe ich die Entwicklungsphase von einer Jugendlichen zu einer Frau, die durch eine emotionale Abhängigkeit geprägt ist. Der offene und klare Kommunikationsstil der Autorin trifft direkt ins Herz und hinterlässt ein nachdenkliches Leseerlebnis.
Buch des Monats Dezember 2023 – kein Buch
Buch des Monats November 2023
Eine literarische Überraschung! Eingepackt in ein Gespräch mit einer unbekannten Besucherin analysiert, erörtert und untersucht Hanns-Josef Ortheil Räumlichkeiten, in denen Lesen und auch Schreiben stattfinden, beschäftigt sich mit dem Erlernen des Lesens und des Schreibens, triftet ab in seine französische Lieblingsliteratur und komponiert daraus ein 12 Kapitel langes Gespräch.
Buch des Monats Oktober 2023
Zum 100jährigen Gedenken an das Kantô-Beben bietet Hans Platzgumers Meisterwerk „Großes Spiel“ eine literarische Gelegenheit, das Land der aufgehenden Sonne in einem historisch schwierigen Moment kennenzulernen. Ein großer Roman, nicht nur für Japanfans.
Buch des Monats September 2023
Ein Roman der großen Gefühle zweier jungen Männer füreinander, die aber in der polnischen Realität der 80ger Jahr nicht zueinander finden können. Das Hörbuch mit Sprecher Emil Schwarz ist zudem akustisch ein Genuss.
Buch des Monats Juli 2023
Mit ihrem Roman „Oben Erde, unten Himmel“ beschreibt Milena Michiko Flašar das Phänomen des einsamen Todes in einer der würdevollsten und liebevollsten Weise, die ich bis jetzt gelesen habe. Sie widmet sich diesem Thema mit Nonchalance und zaubert mit ihrem Optimismus und feinem Humor einen lebensbejahenden Roman.
Buch des Monats Juni 2023
22 Bahnen schwimmt Tilda, wann immer sie Zeit hat und ins Freibad gehen kann. Ihr Leben ist gut durchgetaktet: sie pendelt zwischen ihrem Job im Supermarkt, dem Mathematikstudium und ihrem Zuhause bei ihrer kleinen Schwester und der alkoholkranken Mutter. 22 Bahnen sind es zumindest so lange bis plötzlich Viktor auftaucht, und Tildas Leben aus dem Rhythmus bringt. Nicht nur, dass sie von nun an 23 Bahnen schwimmt, nein, sie stellt sich endlich verdrängten Ereignissen aus der Vergangenheit.
Buch des Monats Mai 2023
China vor dem 2. Weltkrieg: Madame Wu feierst ihren 40. Geburtstag. Sie nutzt diesen Anlass um ihrem Mann und ihrer Familie mitzuteilen, dass sie sich aus ihrem ehelichen Leben zurückzieht und den Rest ihres Lebens damit zubringen möchten, Ihren Geist und ihre Seele zu sammeln.
Buch des Monats April 2023
„Requiem“ erzählt die Geschichte des herausragenden Cellisten Erich Krakau, der Mitte der 30ger Jahre in einer Stadt in Westfalen Mitte erfahren muss, was es heißt, kein Christ zu sein.
Die Nationalsozialisten sind an der Macht und Juden soll es verboten werden, in deutschen Orchestern zu spielen. Es gibt zwar noch Ausnahmen, wie im Fall Erich Krakau, doch das soll sich ändern, als der Bäckersohn Fritz Eberle, ein mäßig begabter Musiker, die Stelle im Orchester einnehmen will.
Buch des Monats März 2023
Nach Ausschwitz kehrt Rosa Europa den Rücken und baut sich im wilden Westen Amerikas, in Shtetl City, ihr Cabaret „Camp Camp“ auf. Es ist das Jahr 1955 und das Cabaret der Erinnerungen öffnet seine Tore.
Buch des Monats Februar 2023
Sibir ist die Geschichte eines Mannes, der als 10jähriger mit seiner Familie von Stalin in die Steppe Kasachstans zwangsübersiedelt wird und in den 50ger Jahren als Rückkehrer nach Deutschland kommt, um sich in Mühlheide niederzulassen. Sibir ist aber auch die Geschichte seiner Tochter Leila, die ihrem Vater, der sein Gedächtnis zu verlieren scheint, nochmals in diesen dunklen Teil der eigenen Vergangenheit begleitet.
Buch des Monats Januar 2023
„Rote Sirenen“ ist ein wunderbares, persönliches Buch über die Ukraine, das dem Leser dieses Land mit seiner bewegte Geschichte näherbringt. Anhand der eigenen Familiengeschichte gelingt es Victoria Belim zu erklären, wie die jüngere Geschichte das Land und die Bevölkerung geprägt hat und was der Krieg in diesem Gebiet z. Z. anrichtet.